faehre_angern Die March als Grenzfluss verbindet, was im Laufe der Geschichte vereint und oft auch getrennt war. Die March-Thaya-Auen waren lange Zeit nur für die Tier- und Pflanzenwelt grenzenlos. Urzeitliche Wallburgen und alte Wehrkirchen an beiden Ufern der March zeugen noch heute vom Kampf um das begehrte Grenzgebiet.

Der Fluss war auch immer ein bedeutender Wasser- und somit Handelsweg. Der Handel, wie zum Beispiel über die Bernsteinstraße, belebte den Raum und brachte der Region Wohlstand.


Alte Fähren und Brücken

Immer wieder waren die Menschen auf der Suche nach Furten, Brücken und Übergängen. Im Jahre 1649 wurde erstmals eine Fähre zwischen Vel´ké Leváre und Drösing erwähnt, später ein wichtiger Überfuhrplatz. Historische Quellen aus dem Jahr 1888 belegen, dass 190 Menschen oder 19 Pferde und gegebenenfalls vier Wagen mit Doppelgespann übergesetzt werden konnten.

Auch Brücken wurden über die March gebaut, erstmals erwähnt bereits im 16. Jahrhundert. Im Jahre 1771 ließ Maria Theresia bei Schlosshof die erste feste Brücke bauen. In kriegerischen Auseinandersetzungen oder auch durch Wettereinflüsse wie Eisstöße oder Hochwässer wurden die Brücken jedoch immer wieder zerstört.


Wege übers Wasser heute

Heute verbinden zwei Brücken und eine Fähre die beiden Ufer: eine Fähre bei Angern und die 2005 eröffnete Brücke zwischen Hohenau und Moravský Sv. Ján.

bruecke_hohenau_2005 Die einspurige Brücke ist aus Naturschutzgründen von 22-6 Uhr gesperrt. Bei Marchegg führt eine Eisenbahnbrücke ins Nachbarland (Station "Marchegg Bahnhof", Eisenbahnstrecke Bratislava - Wien).

GRENZEN | LOS

Brücken über
den Fluss


Die Nachbarn Österreich & Slowakei

Grenzenlose Auen

Grenzenloser Genuss

Die Slowakei entdecken

Grenzüberschreit-
ende Impuls-
zentren