biber Der Biber, Europas größtes Nagetier, konnte nach mehr als 100 Jahren Abwesenheit Ende der 80er Jahre wieder an heimischen Ufern angesiedelt werden. Er bevorzugt langsam fließende oder stehende Gewässer mit breitem Weichholz-Ufersaum. Die Altarme der March-Thaya-Auen sind für ihn ein erstklassiges Domizil.

Biber können bis zu 20 Jahre alt werden. Als reine Vegetarier ernähren sie sich hauptsächlich von Weichholzarten wie Weiden und Pappeln, von denen in den March-Thaya-Auen genügend zu finden sind. Eine besondere Delikatesse für Biber sind die im Sommer blühenden Teich- und Seerosen.


Auf den Spuren des Bibers

biberburg

Da Biber vorwiegend dämmerungs- und nachtaktiv sind, ist nur selten eines der Tiere zu beobachten. Dennoch ist ihre Anwesenheit unübersehbar. Der "fleißigste Baumeister der Natur" baut Staudämme zum Aufstauen des Wassers, Biberburgen als Eingänge zu seinen Höhlen und Rutschen über den Schlamm.

Und natürlich beherrscht er die Kunst des Baumfällens perfekt: Um zu den jungen Zweigen zu gelangen, nagt der Biber die Stämme der Bäume - einem Bleistiftspitzer gleich - durch.


TIPP

Am besten kann man die Biberspuren im Winter bei Niedrigwasser sehen, zum Beispiel im Hohenauer Auwald. Besonders spannend ist die Spurensuche gemeinsam mit einem Naturführer, der interessante Geschichten über das Leben der Biber zu erzählen weiß.

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