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Typisch für die March-Thaya-Auen sind die regelmäßigen Überschwemmungen zwischen Februar und Mai. Anders als im Hochgebirge schmelzen Schnee und Eis im Ursprungsgebiet unserer Flüsse, dem Mittelgebirge, nicht über einen längeren Zeitraum verteilt ab. Deshalb ergießt sich das Schmelzwasser sehr rasch und in einem heftigen Strom weit in die March-Thaya-Auen.


Mystische Seenlandschaft

wiesen_unter_wasser Dem Besucher bietet sich ein eindrucksvolles Bild:

Ganz anders als in den Donauauen verwandelt sich die Landschaft in einen riesigen See, aus dem die Wälder, einzelne Kopfweiden und Buschgruppen herausragen.

So ist es keine Seltenheit, dass die Überschwemmungen - meist in den Monaten März und April - vier Wochen andauern und sich über zwei Kilometer weit vom Fluss erstrecken.


TIPP

Während der Überschwemmungszeit sind die Augebiete kaum begehbar. Ein Besuch lohnt sich aber gerade jetzt: Vom Marchschutzdamm aus ist das rege Leben in der zauberhaften Wasserlandschaft bequem zu beobachten.

Vielleicht sehen Sie den Kiebitz, der sich die überschwemmten Auwiesen als Brut- und Nahrungsraum auserkoren hat. Besonders bekannt ist er für seinen akrobatischen Balzflug und sein charakteristisches "Kie-Witt" - daher auch sein Name.

Auch unzählige Enten und Gänse tummeln sich in den flachen Überschwemmungswiesen, und bieten ein beeindruckendes Schauspiel.

AU | ABENTEUER

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