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Nach den Hochwässern im Frühling erblüht die Au in den leuchtendsten Farben. Die Pracht dauert von März bis Ende August an, das Farbenkleid wechselt beinahe jeden Monat.

Der erste Frühjahrsbote nach den Hochwässern ist das gelbblühende Scharbockskraut. Seine VitaminC-hältigen Blätter hat man früher häufig für Salate verwendet.

Im April überziehen dann die zierlichen weißen Frühjahrsknotenblumen die Au.

Ab Mai sind Bärlauch und Maiglöckchen zu finden, die durch ihre ähnliche Blattform leicht miteinander zu verwechseln sind. Der knoblauchähnliche Geruch des Bärlauches ist jedoch charakteristisch.

Im Juni und Juli blühen die Sommerknotenblumen.


Lebensraum Bauernwiesen

blume_freigestellt Die sogenannten Mäh- oder Bauernwiesen wurden vom Menschen angelegt. Ursprüngliches Auwaldrevier wird durch meist zweimaligen Schnitt im Jahr an einem neuerlichen Zuwachsen gehindert.

Obwohl die Wiesen einen Eingriff in die Natur darstellen, haben sie vor allem für das Wild und zahlreiche Vogelarten als Nahrungs- und Brutraum große Bedeutung.

Um den hier lebenden Vögeln und Insekten ein Minimum an Lebensraum zu erhalten, müssen die Feucht- und Überschwemmungswiesen vor Zerstörung und intensiver landwirtschaftlicher Nutzung geschützt werden.


Auf Entdeckungstour durch die Auwiesen

Auf der österreichischen Seite findet man zum Beispiel in Hohenau und Drösing interessante Wiesengebiete.

Für die slowakischen March-Thaya-Auen sind weitläufige Wiesenflächen charakteristisch. Ein besonderes Erlebnis ist der Lehrpfad zwischen Devín und Vysoká pri Morave. Dieser führt durch das größte Feuchtwiesen-Gebiet der March-Thaya-Auen - die Srek-Wiesen.

Die Naturführer bieten spannende Entdeckungstouren zu den Auwiesen auf beiden Seiten des Flusses an.

schwertlilie In den Feuchtwiesen finden die seltene blauleuchtende Sibirische Schwertlilie und die gelbblühende Wolfsmilch ihr zu Hause.


AU | ABENTEUER

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