30.000 - 2.200 v. Chr.


Altsteinzeitliche Jäger (30.000 - 8.000 v. Chr.)

mammutunterkiefer Schon in der Altsteinzeit, vor etwa 30.000 Jahren, schlugen die Menschen ihre Hauptlager entlang der March auf. Von hier aus zogen sie zur Jagd auf Mammut, Wollhaarnashorn, Rentier und Wildpferd. Oder sie machten sich zum Sammeln von Pflanzen und Früchten auf, der Fluss war dabei Orientierungshilfe.

Um sich reich zu schmücken, nutzten die Menschen in der eiszeitlichen Lösstundra Muschel- und Schneckenschalen, auch Perlen aus Elfenbein.

In der Ortschaft Grub wurden die Reste eines Zeltes, zwei Feuerstellen und tausende Werkzeuge und Steinsplitter freigelegt, die von der frühen Besiedelung zeugen.


Die Menschen werden sesshaft (5.700 - 2.200 v. Chr.)

Auf Löss entstanden durch die Klimaerwärmung nach der Eiszeit fruchtbare Böden. Frühe Bauernkulturen nutzten diese und breiteten sich vor mehr als 7.000 Jahren entlang der March aus, besonders an vor Hochwasser geschützten Stellen. Fruchtbare Böden, ausreichend Wasser und das günstige Klima waren ideale Voraussetzungen für Ackerbau und Viehzucht. Die Orte Zwerndorf, Mannersdorf, Stillfried und Hohenau gehören zu den ersten Siedlungen entlang der March.


TIPP

Im Museum für Ur- und Frühgeschichte in Stillfried sehen Sie Werkzeuge und Waffen eiszeitlicher Jäger. Auch Knochenreste von Mammut, Nashorn, Wildpferd, Rentier und Elch aus einer Zeit vor etwa 25.000 - 30.000 Jahren sind hier zu besichtigen.

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