Hallstattkultur (800 - 500 v. Chr.)

Mächtige Grabhügel bei Rabensburg und Bernhardsthal aus der Hallstattkultur zeugen von einer wohlhabenden Führungsschicht im March-Thaya-Gebiet. Bernstein, über den Handelsweg der Bernsteinstraße von Norden ins Gebiet gebracht, wurde zu dieser Zeit immer beliebter. Trotz Zerstörungen am Ende der Bronzezeit bestand die Siedlung innerhalb der Befestigung von Stillfried während der Hallstattkultur weiter.

Entlang der March gibt es eine Reihe von Siedlungsplätzen aus dieser Zeit. Gräberfelder der Hallstattkultur wurden bei Hohenau und Mannersdorf gefunden.

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Die reich ausgestatteten Tumuli Gräber bei Rabensburg sind Zeugen der Hallstattkultur. Es wurden drei Grabhügel mit prächtig verzierten Keramikgefäßen und einem Gefäß in Stierform gefunden. Von den Tumuli Gräbern kann man heute noch die Grabhügel sehen.


La-Tène-Kultur (500 v. Chr. - Chr. Geb.)

Nach dem griechischen Schriftsteller Ptolemäus lebten im Marchgebiet die keltischen Rakatai und Asali. In Mannersdorf und Stillfried gibt es Siedlungsreste aus dieser Zeit. Östlich der March siedelten die Boier, die während des 1. Jh. v. Chr. von Böhmen in die Slowakei gewandert waren. In den letzten zwei Jahrhunderten v. Chr. befand sich am Braunsberg bei Hainburg eine keltische Hölensiedlung, die mit einem Wall befestigt war. Am anderen Ufer der Donau lag an der Stelle der mittelalterlichen Burg einst ein Zentrum der Boier.

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Funde aus der La-Tène-Kultur


TIPP

Im Museum für Ur- und Frühgeschichte in Stillfried sind Funde aus der La-Tène-Kultur ausgestellt. Unter anderem Webgewichte und Gefäße, die aus einer Webgrube der urzeitlichen Wehranlage stammen.

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