1278 - 1918


Österreich und die Slowakei im Habsburgischen Vielvölkerstaat

Nachdem der ungarische König Ludwig II. bei Mohac im Kampf gegen die Türken gefallen war, geriet Ungarn im Jahre 1526 unter die Oberhoheit des Habsburgerreiches. Der Habsburger Ferdinand wurde daraufhin ungarischer König und die Slowakei blieb bis 1918 Bestandteil des Habsburgischen Vielvölkerstaates. Durch Glaubenskämpfe des 30-jährigen Krieges, Einfälle der Schweden 1645 sowie der Türken und Überfälle der Kuruzzen zu Beginn des 18. Jh. wurde das Land verheert.


Blüte in der Friedenszeit

Als wieder Frieden einzog, entstanden prachtvolle Schlösser und andere aufwändige Bauten der adeligen Grundherren: die Schlösser in Dürnkrut und Jedenspeigen, die Kirche zur Jungfrau Maria in Vel´ké Leváre (Grafen Kollonitz), Burg Stupava (Familie Pálffy) und die Marchfeldschlösser.


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Das neu renovierte Schloss in Dürnkrut ist einer der wichtigsten Zeugen der Geschichte des Ortes. Im 18. Jh. stand nun nicht mehr die Verteidigungsfunktion im Vordergrund, sondern die herrschaftliche Wohnfunktion.


Habaner-Siedlung

In Vel´ké Leváre findet man die größte noch erhaltene Habaner-Siedlung in ganz Europa. Die Habaner waren Anabaptisten (Wiedertäufer) und siedelten hier im 16. Jahrhundert. Der Habaner Hof fiel durch besondere Sauberkeit und Ordnung auf. Typisch für die Häuser sind strahlend weiße Lehmwände und hohe, moosgrüne Strohdächer mit Wohnflächen im Dachgeschoss.

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