Grenze zwischen Österreich und der Tschechoslowakei

Der 1. Weltkrieg brachte den Zerfall der österreichisch-ungarischen Monarchie: Im Oktober 1918 wurde die 1. Tschechoslowakische Republik gegründet, am 12. November 1918 erklärte sich Deutschösterreich als Republik. Ein Jahr später, am 21. Oktober 1919, wurde die Staatsbezeichnung in "Republik Österreich" umgewandelt. Die March war nun Grenze zwischen Österreich und dem Nachbarstaat im Osten. Trotzdem bestanden in der Zeit zwischen den beiden Weltkriegen vielfältige Kontakte unter den Bewohnern auf beiden Seiten des Flusses.


Die Zeit des Eisernen Vorhangs

Nach dem 2. Weltkrieg entstand 1948 der "Eiserne Vorhang" zwischen Österreich und der Tschechoslowakei. Die Grenze an der March wurde somit zur "toten Grenze", kulturelle Kontakte zwischen den Gemeinden an beiden Ufern des Flusses brachen ab. Mit dem "Prager Frühling" entstand Hoffnung für eine Besserung dieser Situation, doch 1968 besetzen die Armeen des Warschauer Paktes die Tschechoslowakei. Die March blieb Grenze und wurde für zahlreiche Flüchtlinge zum unüberwindlichen Hindernis.


Grenzenlose March-Thaya-Auen

Erst im Jahre 1989 kam es zum Fall des kommunistischen Regimes in der Tschechoslowakei. Am 1. Jänner 1993 wurde nach der Teilung der Tschechischen und Slowakischen Föderativen Republik die Slowakische Republik gegründet.

pontonbruecke Damit begann eine neue Etappe der slowakisch-österreichischen Beziehungen und der Zusammenarbeit. Seither verbinden auch viele Aktivitäten und Feste die beiden Länder und verwandeln die March-Thaya-Auen zu einer "grenzenlosen" Region.


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